Jun
11
2009
352

Wandern im Großarltal, 4 Tage

Perfekter Aussichtsberg über St. Johann/Pongau

Bei strahlend blauem Himmel sind wir am Sonntag vom Sendemasten aus zum Heukareck (2099 m) gewandert. Oberhalb der Igltalalm (1507 m) schlängelt sich ein feiner Steig in Richtung Westen, bis unter die Höllwand. Dort, nach einem größeren Schneefeld, dreht der Weg auf knapp 2000 Meter nach Norden und der Gipfel des Heukarecks zeigt sich zum ersten Mal. Ab dem Wegweiser, laut dem man noch eine Stunde zum Gipfel hat, ist Lolo alleine weitergegangen. Vom Heukareck bot sich bei Kaiserwetter ein traumhaftes Panorama: Im Norden reihten sich Dachstein, Hochkönig, Loferer Steinberge und Wilder Kaiser auf. In der entgegengesetzten Richtung dominierten Keeskogel, Ankogel und Hochalmspitze das Bild. Nach nicht einmal 45 Minuten war er wieder zurück und stieg mit Julia ab durch das Igltal zur idyllischen Almhütte.

Hoch über dem Tappenkarsee

Von der Halmoosalm (1300 m) sind wir erst auf der Forstraße, dann auf einem Steig zur Karteisalm (1661 m) gewandert, die leider noch nicht bewirtschaftet ist. Oberhalb des Almgebiets öffnet sich das Tal zu einem breiten grünen Kessel, in dem man schnell an Höhe gewinnt. Vom Karteistörl (2145 m) gelangten wir in wenigen Minuten zum Kreuzeck-Gipfel (2204 m). Bei böhigem Wind marschierten wir den Pfad am Kamm entlang in Richtung Draugsteintörl. Auf der gesamten Kammstrecke konnten wir den Tiefblick zum einzigartigen Tappenkarsee genießen. Seine grüne Farbe, die sich je nach Sonneneinstrahlung verändert, ist einmalig. Dabei gings über den Gurenstein (2219 m) und östlich am Karteiskopf vorbei immer auf der Gratschneide entlang. Vom Draugsteintörl (2077 m) aus stiegen wir eine gute halbe Stunde zu den Draugsteinalmen ab, wo das urige Sennerpaar mit einer Jausen wartete. Gestärkt und ausgeruht war auch der restliche Abstieg kein Problem mehr.

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Geschrieben von Lolo in: Allgemein | Schlagwörter: , , , , , , , ,