Jul
18
2009
484

24 h Rennen in Kelheim

Große Wasserschlacht

Die Vorbereitungen für das diesjährige 24 h Rennen in Kelheim waren eigentlich ganz in Ordnung. Die Kilometerleistung war zwar nicht berauschend, dafür stellten wir aber fest, dass auch Skitouren ihren Beitrag leisten können.

Für unser Team Babo – Rad’l Walter Abensberg starteten Marold, Mike, Markus, Poschi und Lolo.

HammerGel

Leider musste unser ursprünglicher Startfahrer und Freund, René am Freitag früh das Rennen absagen. Seine Triathlonmannschaft kämpft gegen den Abstieg und dazu brauchen sie eben die Besten. Wir hätten ihn auch gerne als Besten zu unserer Mannschaft gezählt. Nach unzähligen Anrufen und Telefonaten, konnten wir dann doch noch Markus aus Rosenheim überzeugen, für unser Team anzutreten.

Von Samstag 14.00 Uhr bis Sonntag 14.00 Uhr dauerte die Wasserfahrt von Kelheim. Über 20 Stunden hatte es geregnet.

Der Start verlief erwartungsgemäß mittelprächtig, da die meisten Teams ihre besten Fahrer immer vorab ins Rennen schicken. So war es nicht verwunderlich dass wir als 22. das erste Mal die Wechselzone passierten.

Schnell arbeiteten wir uns jedoch an die Grenze der Top Ten heran und radelten zwischenzeitlich sogar auf Rang 11, als in der Nacht Markus plötzlich einen Defekt hatte und seine Kurbel beinahe aus dem Tretlager gefallen wäre. Dieser Defekt kostete uns 18 Minuten und “gottseidank” nur vier Plätze, was uns auf Platz 18 zurückfallen ließ.

Dennoch kämpften wir uns wieder etwas nach vorne und beendeten das Rennen mit 51 Runden und einem 13. Platz, bei einer Konkurrenz von immerhin 111 Mannschaften. Wir waren wirklich zufrieden und freuten uns erst einmal auf eine warme Dusche und ganz viel Schlaf.

Da ein solches Rennen ohne Sponsoren nicht möglich ist, möchten wir uns nochmals bei allen Unterstützern bedanken:

Rad’l Walter Abensberg

Biosthetik Friseur Dieter Attenberger

Brauerei Ottenbräu

Einen großen Dank nochmals an Markus, für seine spontane Teilnahme am wahrscheinlich feuchtesten Rennen seines Lebens.

Und ebenso Danke an Johanna Neuroth aus Teublitz für die nachfolgenden Impressionen aus der Wechselzone.


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Geschrieben von Poschi in: Radsport | Schlagwörter: , , , ,
Jun
21
2009

Dreiländergiro in Nauders, 168 km und 3300 hm

Straßen und Wetter – Bergauf bergab

Am Samstag reisten wir (Marold und Poschi) nach Nauders, um am Tag darauf den Dreiländergiro über das Stilfser Joch, durch Österreich, Südtirol und die Schweiz zu bestreiten.

Der Moderator der Veranstaltung versprach uns für den kommenden Renntag ein trockenes, aber leider kein allzu warmes Wetter, was uns zwar etwas zweifelhaft für die Abfahrten stimmte, aber die gehegten Gedanken an eine Nichtteilnahme verdrängte. Ausschlaggebend sollte für uns allein das Wetter am Start sein.

Um 4.45 Uhr hieß es am Sonntag „raus aus den Federn“, um noch schnell das Lunchpaket des Hotels nach Brauchbarem für ein angemessenes Frühstück zu durchstöbern. Draußen war es trocken, das bedeutete auf jeden Fall mal an den Start zu fahren. Marold drückte sich ein Käsebrot in die Backen und schlürfte nebenbei ein Müsli, das es am Samstag bei der Startnummernausgabe als Beilage gab. Ich selbst konnte gerade so das Müsli „trinken“, mehr ging allerdings nicht.

Um halb sechs fuhren wir schließlich mit dem Auto von Pfunds, die zehn Kilometer lange Passstraße hinauf nach Nauders, um an einer Liftstation die Räder für das Rennen startklar zu machen.


HammerGel

Am Start waren bereits einige tausend Leute, somit drängten wir uns etwas von der Seite an die vorderen Plätze, da die Erfahrung bei anderen Rennen dieser Art schon zeigte, dass man mit Überholen einfach zu viel Zeit verliert.

Pünktlich um 06.30 Uhr betätigte der DJ im Startbereich seinen „Play-Button“ und hämmerte uns „Thunderstruck“ von AC/DC um die Ohren. Schon packte ich die Luftgitarre aus und zupfte an den virtuellen Seiten, bis das Feld schön langsam zu rollen begann.

Der Start verlief hervorragend und wir kamen mit den ersten 200 Startern gut voran.

Es ging ein paar Kilometer über den Reschenpass und rechts am Reschensee vorbei in Richtung Prad. Von dort aus steilte sich das Gelände zum ersten Mal auf und wir waren kurz vor der Einfahrt in die kommenden 48 Kehren des Silfser Joch.

Bisher waren die Temperaturen noch erträglich, vor allem beim Bergauffahren hatten wir bis dato keine Probleme.

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