Dez
05
2009

Gilfert 2506 m (1500 hm) von Hochfügen, Tuxer Alpen (norm. Diff. 1050 hm)

Endlich Saisonauftakt

Nachdem Krissi die letzen Wochen immer wieder gejammert hatte, wann es denn endlich losgehen würde, packten wir am Samstag unsere Ausrüstung in das Auto und fuhren weit hinauf nach Hochfügen. Leider lässt es die Schneelage noch nicht zu, weiter unten zu starten und so begannen wir – wie letztes Jahr – die ersten Meter auf der Skipiste.

Da Hochfügen schon fast auf 1500 Metern liegt und die Schneekanonen alles geben, um die Alpin-Touris zu befriedigen, stiegen wir gerne die ersten Meter im Kunstschnee auf.

Der Beginn ist dort, wo die Anderen aufhören

Wo die letzen Lifte die Pistenfahrer aussteigen lassen, begann dann unsere eigentliche Tour. Steil ging es hinauf bis wir Richtung Norden die Vorgipfel sahen. Ein langer Bergrücken zog sich hinauf zum Gipfel. Während der letzten Meter blies uns der Wind ganz schön um die Ohren. Deswegen bestiegen die meisten Tourengeher an diesem Tag auch nicht den Gipfel sondern, sammelten lediglich die Höhenmeter bis zum Beginn des Rückens.

Weil uns aber die gut 1000 Höhenmeter nicht reichten, fuhren wir erste einmal die Hälfte hinunter, bis zu den Skipisten und stiegen abermals im Gelände auf.

Die Abfahrt war – wie es zu einem Saisonauftakt einfach gehört – vom allerfeinsten. Teilweise unverspurter und lockerer „FluffyChunks“. Auch wenn der Schnee noch nicht meterhoch aufträgt, haben wir kein Wachs unserer Beläge verloren.

Höhenprofil
Track auf den Gilfert (Download GPS-Track)

Geschrieben von Poschi in: Skitouren | Schlagwörter: , ,
Jan
04
2009
149

Gilfert 2506 m (ca. 1500 hm) vom Ghf. Innerst, Tuxer Alpen

Nach einer Vignettenkontrolle auf der Autobahn und einer Ehrenrunde bei Pill sind Stephan, René und ich vom Gasthof Innerst(1265m), oberhalb von Weerberg, in Richtung Nurpental gestartet. Als wir aus dem Wald ins freie Gelände unterhalb der Nonsalm kamen, täuschte der Eindruck vom nahen Gipfel, der immerhin noch knapp 800 Höhenmeter entfernt war. Durch unser flottes Tempo überholten wir einige Gipfelaspiranten, die vor uns gestartet waren. Am Gipfel(2506m), der mit einem riesigen Kreuz geschmückt ist, war es durch den kalten Nordwestwind unangenehm und so dauerte es nicht lang, bis wir abgefellt und die Skischuhe arretiert hatten. Der Großteil der Abfahrt war bereits verspurt und zudem noch hart gefroren.

Sobald wir eine Aufstiegsspur kreuzten, die auf eine unscheinbare Erhebung im Grat führte, zogen wir erneut die Felle auf und marschierten wieder bergan. Diesmal wurden unsere kurzen Aufstiegsmühen(20 min) belohnt. In relativ schwerem Pulver zogen wir unsere Spuren im kuppierten Gelände bis zur Nonsalm. Der Rest der Abfahrt ist eine Mischung aus Buckelpiste und weltcupähnlicher Eisabfahrt.

Geschrieben von Lolo in: Skitouren | Schlagwörter: , ,