Jan
31
2009

Loferer Schihörnl 2286 m (1700 hm) von Lofer, Loferer Steinberge

Steiles Spitzkehrentraining im Hochnebel

Trotz des Fehlen von Poschi haben wir uns am Samstagmorgen wieder aufgemacht, um einen Berg mit Ski zu besteigen. Diesmal führte uns die Reise am Chiemsee vorbei, über Inzell und Schneizlreuth nach Lofer. Von dort sind es nur noch wenige Kilometer zum Parkplatz im Loferer Hochtal. Mit René, seinem Vater Fred, Johnny, Stephan, Franz und Lolo fand sich eine gute Truppe zusammen. Gestartet wurde auf einer Höhe von 680 Metern am Parkplatz der “Schmidt Zabierow Hütte”. Der erste Teil des Anstiegs leitete uns, entlang des Sommerweges, durch steilen, lichten Wald in eine rinnenartige Steilmulde, die einem gigantischen Kanonenrohr gleicht. In dichtem Nebel ging es dort bis auf 1650 Meter hinauf. Am Ende dieser Rinne sah man langsam die Sonne durch den Nebelschleier blitzen. Und zehn Minuten später erfreuten wir uns an einer sonnigen Rast in feinstem Pulverschnee über den Wolken. Welch ein Traum…

Über dem Wolkenmeer in einer anderen Welt

Wenige Schritte hinter unserem Rastplatz zeigte sich zum ersten Mal der Gipfel des Loferer Schihörnls. Bei der Durchquerung der sog. “Wehrgrube” verlor man ein paar Höhenmeter. Doch im Anschluss waren wir auch schon am letzten Aufschwung angelangt und nach einer kurzen, steilen Querung erreichten wir den Ostgrat. Dort bot sich uns ein atemberaubendes Panorama gen Süden, mit Großglockner, Großvenediger und weiteren bekannten Gipfeln, die aus dem Wolkenmeer herausragten. EinigeMinuten und unzählige Fotos später kamen wir am kleinen, eisernen Gipfelkreuz des Loferer Schihörnls an. Die Abfahrt war der reinste Pulverrausch in herrlichem Skigelände. Aber nur bis uns der nebelige Schlund des Kanonenrohrs verschluckte, um uns 600 Meter weiter unten wieder auszuspucken.

[youtube RAZSxphigcU]

Geschrieben von Lolo in: Skitouren | Schlagwörter: , , , , ,

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