Jul
12
2009

Alpinklettern Blaueishütte, Berchtesgadener Alpen

Aufstieg – die Erste

Mit Hilfe des Gasmobils von Thomas sind wir am Freitagmittag zu sechst in die Berchtesgadener Alpen, genauer gesagt zum Hintersee bei Ramsau, aufgebrochen. Nach 1,5 Stunden Aufstieg und einer kurzen Bouldersession wartete das reichhaltige und gute Buffett auf der Blaueishütte (1680 m) auf uns. Neben Werner und Lolo waren diesmal noch Steffi, Wolfgang, Thomas und Günter dabei. Nach dem vielen Essen absolvierten wir noch einen Verdauungsspaziergang in Richtung Blaueisgletscher. 







Am nächsten Morgen brachten wir bei stark bewölktem Himmel, 12 Grad und nassen Felsen auf, um eine der leichten Touren an der Schärtenspitze zu klettern. Dank des überragenden Frühstücksbuffett musste auch keiner hungern. Nach sechs Seillängen war es dann erstmals soweit: Ein kurzer Schauer regnete sich über uns ab, sodass die Felsplatten allesamt nass waren. Trotz der Nässe beendeten wir die Tour “Logic Line” (5-), ehe uns am Ausstieg ein paar Sonnenstrahlen empfingen.

Aufstieg – die Zweite

Nachdem wir zwei Touren im Klettergarten neben der Hütte getestet hatten, vermieste uns ein erneuter Schauer die Lust am Klettern. Kurzerhand entschlossen wir uns, zum See bzw. Auto abzusteigen, um den Tag bis zum Abendessen auszunutzen. Eine Stunde später badete unser gefühlsloser Werner im kalten Hintersee. Danach wurde ihm aber wieder warm: In 54 Minuten 900 Höhenmeter zu laufen sorgte für die nötige Betriebstemperatur.


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Am Sonntagmorgen strahlte uns blauer Himmel entgegen, was wir fast nicht glauben konnten. Doch dies sollte sich im Laufe des Tages wieder einmal ändern. Über den Steinberg-Normalweg stiegen wir zum Einstieg der Nordostwand (4-) hinauf. Mit der Sonne im Rücken genossen wir die sechs Seillängen bis zum Gipfel der Schärtenspitze (2153 m). Nach dem Abstieg wollten wir noch die Route “Glorreiche Sieben” (6-) klettern: Werner und Thomas kamen noch trocken über die Schlüsselstelle. Wolfgang, Steffi und Lolo mussten leider abseilen. Ein Regenschauer hatte die Wasserrillen zu dem gemacht, was sie sind. Zum Trost genehmigten wir uns auf der Hütte ein großes Stück Kuchen, ehe wir gen Tal marschierten.

Geschrieben von Lolo in: Alpinklettern | Schlagwörter: , , , ,