Okt
03
2009
955

Wetterstein-Umrundung von Mittenwald, 82 km und 2000 Hm

Umweltfreundliche Anreise

Gefüttert mit reichlich Infos zum “Franzosensteig” über Mittenwald erreichten wir gegen halb zehn Uhr unseren Ausgangspunkt. Dort trennten sich unsere Wege: Die Wanderer des Tennisclubs, denen wir uns angeschlossen hatten, verabschiedeten sich in Richtung Geisterklamm. Wir, Poschi, Lolo, Krissi, Johnny und Tobi, sattelten unsere Bikes und strampelten los zum Lauter- und Ferchensee. Bei kühlen Temperaturen rollten wir gemütlich auf Schotterpisten an Schloss Elmau vorbei nach Hintergraseck – immer mit dem Bilderbuchpanorama des Wettersteinmassivs zu unserer Linken. Über extrem steile und leider auch feuchte Asphaltsträßchen rauschten wir die erste Abfahrt zum Skistadion nach Garmisch-Partenkirchen hinunter.

Unter der Alpspitze vorbei schlängelte sich unser Weiterweg hinauf zum malerisch gelegenen Eibsee. Ab dort war Schluss mit Kindergarten: Gut 500 Höhenmeter stellten sich uns in den Weg. Unten Schotterstraße, in der Mitte ein kurzer, verwurzelter Trail und auf dem letzten Stück  folgte wieder Schotter. Außerdem passierten wir bei der Auffahrt zur Hochthörlehütte (1459 m) die Landesgrenze nach Österreich. Während der kurzen Rast mit Gulaschsuppe und Topfenstrudel genossen wir die Sonnenstrahlen, die unsere verschwitzen Trikots trockneten. Gestört wurden diese Minuten des Genusses nur von einem “Schleicher”-Platten bei Lolo.

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Punktlandung bei der Rückkehr

Im Anschluss an die abwechslungsreiche Abfahrt nach Ehrwald kurbelten wir schnell durch das etwas ruhigere Pendant der deutschen Touristenhochburg Garmisch-Partenkirchen. Der zweite, längere Uphill des Tages folgte: Statt für die Auffahrt zur Ehrwalder Alm die Teerstraße zu benützen, entschieden wir uns kurzerhand für die Schottervariante. Gerade noch fahrbare Rampen wechselten sich mit unfahrbaren Schiebepassagen ab und trieben uns den Schweiß aus den Poren wie bei einem Saunagang. Zwischen Mieminger Kette (rechts) und Wettersteinstock (links) waren die Schmerzen in den Beinen leichter zu ertragen. Was das Panorama alles ausmacht…

Per unspektakulärer Schotterstraßen-Abfahrt ging es schließlich hinab nach Leutasch. Die berühmte Schlüsselkarspitze-Südwand links liegen gelassen, fuhren wir die letzten Kilometer bis zum Zielort Mittenwald auf der Straße. Nach einer Runde “Kreiseln” stoppte das Ortschild von Mittenwald unsere Bemühungen. Um Punkt 17 Uhr, also genau 15 Minuten vor dem vereinbarten Treffpunkt, kamen wir am Bus an. Eine Punktlandung! Wenn man bedenkt, dass wir bis zu diesem Zeitpunkt 82 Kilo- und 2000 Höhenmeter zurückzulegen hatten.

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Höhenprofil
Wettersteinrunde (Download GPS-Track)

3D-Ansicht des Höhenprofils

Geschrieben von Lolo in: Radsport | Schlagwörter: , , , , , , ,
Sep
26
2009
666

Feneberg-MTB-Marathon in Oberstdorf, 60 km und 2300 hm

Die letzte Station der Ritchey-Challange

In einem Top besetzten Starterfeld mit unglaublich vielen Lizenzfahrern starteten René, Krissi und Poschi am Sonntag in Oberstdorf zum letzten Rennen der Ritchey-Challange. Auf dem technisch anspruchsvollsten Kurs der Challange waren etwa 500 Fahrer unterwegs. Mit am Start waren einige große Namen der Deutschen-MTB-Szene.

Die Strecke an sich war nicht gerade das, was man sich von einem MTB-Marathon erwartet. Viel zu viele steile Tragepassagen nervten den größten Teil der Teilnehmer. Manchmal musste man wirklich überlegen, ob es nicht besser gewesen wäre, feste Bergschuhe anzuziehen. Die Verpflegung auf der Strecke war auch nicht das Gelbe vom Ei, vor allem für 35 EUR Startgebühr, sollte man doch etwas mehr als nur Iso-Getränke und halbe Bananen bekommen. Nach dem Rennen konnte man sich zwar in der Therme in Oberstdorf aufhalten, beeilte man sich aber nicht mit dem Duschen, konnte man den Gutschein für die Nudeln im Ziel auch nicht mehr einlösen. Pünklich um 15.00 Uhr beendeten die Veranstalter nämlich die Essensausgabe. Wer die Strecke dennoch nachfahren möchte, kann sich gerne den nachfolgenden Track herunterladen. (Mit Dank an Alexander Schwethelm)

Nach einem Defekt und elendigen Krämpfen endete dann schließlich für Poschi der Marathon nach gut fünf Stunden. Krissi platziere sich in ihrer Altersklasse immerhin auf Platz drei und fuhr in der Gesamtwertung der Frauen auf Platz acht ins Ziel. René, der sich gerade auf den Ironman in Arizona vorbereitet, fuhr mit einem Platz unter den TOP 80, souverän vielen Lizenzfahrern den Rang ab und kam mit gut vier Stunden ins Ziel.

Höhenprofil
Mountainbike-Marathon Oberstdorf (Download GPS-Track)

HammerGel3D-Ansicht

Geschrieben von Poschi in: Radsport | Schlagwörter: , , , , ,