Feb
20
2010
389

20.-28.02.2010 Lehrgang 2 Skibergsteigen auf der Heidelberger Hütte

Wer sich eine Woche am selben Ort aufhält, der kann darauf warten bis der Schnee kommt. Unser Glück war in dieser wunderbaren Woche, dass wir bei jeder der fünf Touren, nahezu jedesmal traumhafte Verhältnisse hatten.

Einen herzlichen Dank nochmals an unsere beiden Bergführer Michael Hoffmann (Lawinenpapst Nr. 2) und Korbinian Rieser, mit denen dieser Kurs in der Silvretta wirklich ein Genuss war. Und das ist bei den DAV Lehrgängen nicht immer so.

Selbst nach einer schriftlichen Prüfung, zwei praktischen Prüfungstouren und einem LVS-Test, war nie ein Stimmungstief angesagt.

Nachfolgend ein paar Impressionen aus einem Sammelsurium an schönen Bildern….

Geschrieben von Poschi in: Allgemein |
Jan
09
2010

Dammkarwurm, die Deutsche Meisterschaft im Vertical Race (1300 hm)

Lolo und Poschi fuhren am Samstagfrüh – voller Vorfreude in der Amateurklasse starten zu dürfen – nach Mittenwald, um die Cracks der deutschen Skitouren-Rennszene hautnah zu erleben.

Für die Amateure war die Vorgabe, 900 Höhenmeter durch das Dammkar zu bewältigen. Die Profis starteten zur selben Zeit 400 hm weiter unten an der Karwendelbahn.

Wir dachten uns „super Sach“ da fahren wir mal schnell hin und dann laufen wir da rauf….

Pustekuchen: In letzter Minute kamen wir zur Anmeldung und mussten uns sputen, um noch rechtzeitig an den Start zu kommen. Die Crux waren allerdings die 400 hm von der Anmeldung zum Start. Diese durften wir vorab bereits hochsprinten, um den Start nicht zu verpassen. Völlig außer Atem kamen wir dann 30 Sekunden vor dem Startschuss an. Immerhin konnten wir dreimal tief Luft holen, bevor es wieder im Renntempo weiterging.

Bereits im ersten Drittel des Rennens überholten uns die führenden Profis, Andi Strobel, Toni Palzer und  Konrad Lex, der schließlich das Rennen gewann.

Wir hingegen ließen uns von dieser unglaublichen Leistung vorerst nicht beeindrucken, da wir selbst mit der steilen Aufstiegsspur genug zu kämpfen hatten.

In einer trüben Umgebung stiegen wir immer weiter auf, bis wir endlich die Wolkendecke durchbrachen und bei herrlichem Sonnenschein die letzten 200 hm genießen durften. Ein Meer aus Wolken mit schwimmenden Gipfeln eröffnete sich beim Ausblick über das Karwendel und Wettersteingebirge.

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